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Das Verbot, die Ehe zu brechen, bedeutet Ihrer Meinung nach also eine Einschränkung der Freiheit und ein sich Verkaufen an Staat und Kirche. Nun, gut. Das ist ein Gedankengang, den ich nicht nachvollziehen kann. Tatsache ist, dass die Folgewirkungen und Begleiterscheinungen des Ehebruchs nicht gravierender sein können, und ich meine, dass diese viel eher die Freiheit des Menschen einschränken oder sogar beenden. Ich verstehe nicht, warum Sie Untreue als Wert einschätzen. Im übrigen meine ich, dass es doch wohl normal sein müsste, dass der Mann für seine Frau und umgekehrt die Frau für ihren Mann etwas tut, etwas auf sich nimmt, gerade dann, wenn die beiden einander lieben. Was Sie mit Beherrschung des Menschen in diesem Zusammenhang meinen, ist mir absolut nicht klar. Wer soll hier wen beherrschen??? Ist es etwa negativ einzuschätzen, wenn eine Ehe in Ordnung ist, wenn Mann und Frau in der Ehe gut miteinander umgehen können???
Oder wenn eine Ehe wieder in Ordnung kommt?