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Moin Gast,

erstens ist Jesus derjenige, der das Gebot der Steinigung aus dem AT an dieser Stelle aufhebt, also auch hier Menschenfreundlichkeit über rigide Gebote stellt. (Wo Augustinus da "Respekt für das Gesetz" hernimmt, sehe ich nicht so ganz.)

Zweitens gilt diese Antwort für heterosexuelle ebenso wie für homosexuelle Ehebrecher. Warum sollte sie heute also verwerflich sein? Sie bezieht sich ja nicht auf Homosexualität, sondern auf das emotional belastende, unmoralische Aufbrechen des gegenseitigen Vertrauensverhältnisses in einer Beziehung - mithin "Ehebruch".

Besten Gruß,
Hanno Terbuyken