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Lieber Herr Diplomverwaltungsfachwirt,

von einem Akademiker kann man aber erwarten, dass er zumindest richtig liest - in der Grundschule heißt das "verstehendes Lesen". Und da ist zwischen Asylant und Migrant zu unterscheiden. Ein Asylant kommt erst einmal hilfesuchend an - und sollte in unserem reichen Land selbstverständlich Nahrung, Kleidung und eine sichere Unterkunft bekommen. Und dann, wenn er in unsere Gesellschaft integriert werden kann, z.B. weil er für 3 Jahre ein anerkannter Kriegsflüchtling ist, dann kann er eine Arbeit aufnehmen und sein eigenes Geld verdienen. Mit dem kauft er sich dann selbst das Essen, die Kleidung, ein Telefon usw.. Vom Lohn zahlt er Steuern und Abgaben, bei jedem Einkauf bezahlt er die Mehrwertsteuer und andere Steuern. Warum unterschlagen Sie dies, Herr National-Ökonom? Somit wäre es doch vernünftig, daß wir nach Klärung des Aufenthaltsrechts versuchen, für die Ankommenden so schnell wie möglich geeignete Arbeitsplätze zu finden? Das ist nicht leicht. Doch versuchen sollten wir (das Land Deutschland) es aus dem genannten wohlverstandenem Eigeninteresse. Sicherlich können viele Leute in Baufirmen arbeiten, in Häfen Schiffe beladen, andere vielleicht eine Arztstelle in einem abgelegenen Dorf besetzen, usw.. Setzen Sie hier Ihr Fachwissen ein, in welchen Branchen und Regionen herrscht ein Bedarf an welchen Tätigkeiten und Qualifikationen, in welchen Gegenden stattdessen nicht? Das wäre doch ein guter Beitrag.

Viele Grüße aus Dresden
Burkhard