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Bereits die Taufe macht einen Menschen, egal wie alt, zu einem vollwertigen Mitglied der Gemeinde Jesu. Die Konfirmation/Firmung ist die erwachsene eigene Bestätigung, die zum Beispiel eine Beteiligung in der Gemeindeleitung, und auch das Patenamt ermöglicht, aber nicht Voraussetzung für die Begegnung mit Jesus am Altar. Ich unterstütze unsere Kinder wenn sie freiwillig (!) zum Gottesdienst mitwollen, und auch soweit und wenn sie zum Abendmahl gehen wollen und habe das auch schon vor dem "Unterscheidungsalter", von etwa 7 Jahren, getan, das in der katholischen Kirche wiederum als Minimum angesehen werden würde. Ich finde es sehr tröstlich, dass diese Dimension der Nähe Jesu inzwischen auch schon Kindern zugänglich gemacht wird, die auf ihre Weise ja auch schon den ganzen Kosmos an guten und nicht ganz so guten Erlebnissen und Gefühlen verarbeiten müssen, und Begriffe, wie "das Fest Jesu", können durchaus einen Zugang bieten. Eine Alternative, wenn man Wein festlicher findet oder diesen beibehalten möchte, wäre es, einen Schluck Wasser in den Kelch zu geben - damit wäre der rechnerische Alkoholgehalt dieses Schlucks dann nochmal geringer - eine andere Alternative wäre, dass ein Kind nur das Brot nimmt, weil Brot wie Wein ja die Nähe Jesu vermittelt, oder die Intinktion. Letztlich ist in vielen Lebensmitteln Alkohol in Spuren enthalten, zum Beispiel auch in Fruchtsäften. Insofern ist es hier eindeutig eine Frage der Menge und wie oben beschrieben gibt es ja verschiedene Lösungen für die denkbaren Fragestellungen.