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Hallo Susanne,

wie schön, dass Sie an dem Thema dran bleiben. Sie haben ganz recht mit ihren Gedanken!

Die Osternacht wird manchmal tatsächlich auch Ostermette genannt - in Anlehnung an die Christmette. Und auch die Osternacht bzw. Ostermette ist ein Gottesdienst, der vor dem Einbruch des Tages gefeiert wird. Also mitten in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden. Mancherorts wird sogar die ganze Nacht gewacht. Die Osternacht erinnert an die drei Frauen, die sich frühmorgens - noch in der Dämmerung - zu Jesu Grab begeben haben. Es ist die Stunde der Auferstehung Jesu. Der Gottesdienst markiert damit den symbolischen Übergang von Dunkel zu Licht, von Tod zu Auferstehung. Diese Wirkung spürt man natürlich stärker, wenn der Gottesdienst tatsächlich mit Einbruch des Tages schließt, also um 5 oder 6 Uhr gefeiert wird. Findet die Osternacht gegen Mitternacht statt, wird dieser Übergang von Licht zu Dunkel durch das Osterfeuer und das Entzünden der Kerzen begangen. Auch das ist sehr stimmungsvoll. So ist die Osternacht einer der wichtigsten Gottesdienste im Christentum, denn wir feiern die Auferstehung Jesu und damit seinen Sieg über die Dunkelheiten in unserem Leben.

Beste Grüße,

Johanna Klee