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Die Lehrsituation in Deutschland ist tatsächlich sehr unterschiedlich. Mir persönlich ist der Teufel weder im Religionsunterricht noch im Theologie-Studium "über den Weg gelaufen". Oder anders formuliert: Wenn überhaupt, dann wurde die Vorstellung eines "Teufels" unter Berücksichtigung der heutigen Zeit gedeutet. Demnach geschieht Böses in der Welt, aber nicht in personifizierter Form des Teufels. Nach Karl Barth ist "das Böse" das Nein Gottes - also alles, was Gott nicht will. Es hat keine eigenständige Macht. Zudem kann es nach christlichem Verständnis keinen Teufel geben, der Gott gleich ist, da dies ein dualistisches Weltbild wäre, welches nicht mit dem Christentum vereinbar ist.

Beste Grüße,

Johanna Klee