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Wenn also die Lehrsituation so ist, dass der Teufel nur metaphorisch für das Böse in der Welt steht, frage ich mich, warum Frau Heu das nicht klar rüberbringt und sagt, es gäbe keine klare Position und mündige Christen sollen da selbst entscheiden.
Aber wie dem auch sei - ein gewisser Manuel Seibel schreibt dazu folgendes : "Man ist eigentlich fassungslos, wenn man nicht wüsste, was die heutige Lehrmeinung in der evangelischen Kirche alles zulässt. Dass Satan real und eine Person ist, wird aus einer Reihe von Bibelstellen klar. Die Versuchungen sollten es jedem unvoreingenommenen Leser direkt deutlich machen. Der Herr Jesus spricht nicht mit einer Fiktion, Er wird von dem Teufel persönlich und als Persönlichkeit angesprochen und angegriffen. Der Teufel muss Ihn für eine Zeit verlassen (vgl. Lk 4,13) – nicht eine Fiktion marschiert davon! Johannes schreibt von dieser Person: „Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an“ (1. Joh 3,8). Hier sündigt keine Fiktion, auch keine mythologische Gestalt, sondern ein Engelwesen, im höchsten Sinn Persönlichkeit. Seit sich dieser Engel des Lichts als Satan offenbart hat, indem er gegen Gott rebelliert hat, sündigt er."
Da stellt sich schon die Frage: Wie kommen Christen mit diesen Bibelstellen klar, wenn sie nicht an die Existenz des Teufels glauben?