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Auch Luther hat ja an den Teufel geglaubt. Und wie dargestellt mag das in manchen Universitäten und Landesteilen auch immer noch so sein. Für mich ist eben nun der Teufel keine reale Person, sondern eben ein Ausdruck für die Erfahrung des Bösen. Die Bibel fasst das in ihre Worte. Und wenn man sich die Bibelstellen anschaut, gibt es ganz unterschiedliche Auffassungen davon, was der Teufel sei.

Wie schon beschrieben, muss sich der Satansglauben mit dem Dualismus auseinanderstezen. Wenn Gott und Satan gleichberechtigt sind, handelt es sich nicht mehr um ein christliches Weltbild. Anders wäre es, wenn es einen Teufel gibt, und dieser Gott untergeordnet ist. Dann wäre Gottes Allmacht weiterhin gültig - ein solches Satansbild findet sich in Hiob 1-2. Ja, Gott hat dann eben eine dunkle Seite, eine Seite die wir nicht verstehen. Er steht auch über dem Bösen, über Teufeln und Dämonen. In Christus besiegt er dieses Böse endgültig.

Frank Muchlinsky hat übrigens auch auf die Frage geantwortet und geht noch mal auf die Bibelstellen ein: Link.