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Ich hatte zwar gehofft, man bekommt die Frage von der Person beantwortet an die man sie gestellt hat aber gut. Es macht mich traurig, wie oberflächlich Ihre Antwort ausgefallen ist. Ich hatte nicht erwartet, dass es so platt auf "Wir sollen uns doch einfach alle lieb haben." hinausläuft.

Sie unterstellen mir Dinge die nie gesagt wurden. In keiner Form habe ich behauptet, diese Menschen wären nicht von Gott geliebt oder sollten nicht angenommen werden! Ich habe sogar geschrieben, dass sie Annahme, Liebe und Hilfe brauchen, was doch aber nicht Zustimmung für das was sie sich antun oder antun möchten bedeutet. Genauso wie ein Junkie von Gott geliebt wird aber das Drogen nehmen an sich trotzdem falsch ist, auch wenn es ihm ein gutes Gefühl verschaffen mag. Habe ich gesagt, man solle diese Menschen aus der Kirche werfen oder nicht rein lassen? Nein! Aber wer behauptet, jemand wird im "falschen Körper" geboren, DER urteilt über Gottes Schöpfung von der uns berichtet wird. Nicht ich. Er hält sie für fehlerhaft und damit auch Gott. Was wissenschaftlich zu dem Thema draußen ist, ist höchst umstritten. Es gibt genug Leute (Biologen, Psychologen) die da stark dagegenhalten aber von dem Medien in den Dreck gezogen werden. Im Namen der Toleranz zum schweigen gebracht. Gender Dysphoria ist z.B. eine Störung die wissenschaftlich belegt ist. Ist die Bibel für sie überhaupt noch relevant? Sie haben mir in keinster Weise theologisch erklären können warum es eine Schöpfungsvariante sein soll und auch in diesen Flyern steht keine gute Begründung. Warum ist eine Schönheits-OP falsch aber eine Geschlechtsumwandlung völlig ok? Behinderte Kinder zum Beispiel, werden als Teil von Gottes Plan und als perfekt bezeichnet und sollten, laut Kirche, angenommen werden so wie sie sind. Aber ein gesunder Mensch, der seinen Körper nicht annimmt, wird bei der Korrektur unterstützt, statt ihm dabei zu helfen, sich so anzunehmen wie er ist? Ich habe nicht von dem was man "Gender-Expression" nennt geredet. Ich sage nicht, ein Mann dürfe kein Make-up mögen oder sich so und so kleiden. Ich sage nicht, eine Frau dürfte nicht diesen oder jenen Job haben und keine kurzen Haare tragen. Ich spreche von Menschen, die mir erzählen wollen, man könne sein Geschlecht tatsächlich ÄNDERN. Man könne es erzwingen. Künstlich. Eine Kirche die das absegnet hat vor Political Correctness kapituliert. Ja, die Welt verändert sich aber verändern sich Menschen immer zum Guten? Was Sie anscheinend behaupten ist, der Mensch sei unfehlbar mit all seinen Ideen und alles was uns richtig vorkommt ist es auch vor Gott. Die Bibel sagt eindeutig das Gegenteil und gibt uns Warnungen. Sie ignorieren all die Bibelstellen, die uns davon berichten, wie unser Geist für Lügen und das Böse anfällig ist und wir uns selbst zerstören können und werden. Sie haben in keiner Form meine Argumente widerlegt, dass unsere Körper ein Teil der Schöpfung sind und nicht so brutal korrigiert werden müssen. Das einige Menschen, die dachten sie wären Trans, sich durch die Zuwendung zu Gott dann plötzlich doch mit ihrem Geschlecht identifizieren konnten haben sie vllt. noch nie gehört. Gott ändert Menschen und nicht andersherum.

Sie haben genau das gemacht, was ich vermutet habe. Jedem, der sich kritisch dazu äußert, wird Intoleranz oder Hartherzigkeit unterstellt und man solle sich doch öffnen. Für was? Die Verachtung der Schöpfung? Ich möchte keiner falschen, weich gespülten Kirche angehören. Gott liebt alle Menschen, aber nicht die Sünde. Wir alle haben Fehler aber die dürfen auch angesprochen werden. Die Bibel warnt davor Gottes Wort zu verwässern oder zu ignorieren damit alle zufrieden sind. Ist das alles was von der evangelischen Kirche übrig ist? Dann braucht die EKD die Bibel ja nicht mehr. Und ich brauche die EKD nicht mehr.